Was hat das mit Lernen zu tun?

Seit zwei Wochen wird an der Westerschule fleißig in Kleingruppen, gesammelt, geschrieben, gemalt und hübsch verpackt. Alle Kinder von Stufe 1 bis 4 beteiligen sich wieder an der großen Spendenaktion

Finkenwerder Hoffnungspäckchen 2026

Es gibt viele Gründe, warum wir Jahr für Jahr daran teilnehmen: Teilen, Mitleid haben und Hoffnung schenken – unabhängig von

Herkunft, Nationalität oder Religion, muss frühzeitig gelernt werden. In Kita und Schule passiert das ganz selbstverständlich im täglichen Miteinander.

Im Gespräch erkennen alle schnell, dass wir uns über Essen und Trinken keine Sorgen machen müssen, während viele Familien in den Krisengebieten des Nahen Ostens und Europas Krieg oder Flucht erleben müssen.

Hoch motiviert und voller Aufmerksamkeit bilden die Kinder eigene Gruppen, besprechen, wer was mitbringt. Sie planen und entscheiden selbstständig, machen Zettel für die Postmappe und erzählen zuhause von den Hoffnungspäckchen … Letzte Woche wurden alle fertigen Pakete gemeinsam geprüft: Sind unsere Briefe und Bilder einpackt, fehlen keine Sachen und ist alles hübsch verpackt? Nach den Herbstferien wollen wir die Wette gewinnen: Wer hat den höchsten Turm im Kreuzbau? Dann spendiert Frau Pape wieder eine Runde Süßes J So macht Unterricht Spaß: Alleine planen, Gruppenarbeit, nichts vergessen, lesen, schreiben, Fehler verbessern und letztes Kontrollieren …

All das üben wir gerade gemeinsam und JEDER  MACHT, WAS  ER GUT KANN. Vielen Dank für Eure tollen kreativen Ideen! Die Kartons sind so ausdrucksstark und individuell gestaltet – eben mit typischen Finkenwerder Akzenten. Ich wünsche Euch allen wunderschöne Herbstferien und hoffe, dass wir die Wette gewinnen. Was meint Ihr Finken?

Babett Bünger

Gemeinsam für gute Bildung – Westerschule zeigt Präsenz am Hamburger Rathaus

Manchmal ist es wichtig, nicht nur über Schule zu sprechen, sondern für sie sichtbar zu werden.

Am 7. Oktober kamen vor dem Hamburger Rathaus zahlreiche Eltern, Kinder, Lehrkräfte und weitere Beschäftigte aus Hamburger Schulen zusammen. Anlass war die öffentliche Anhörung des Schulausschusses zu den geplanten Veränderungen und Kürzungen im Ganztag und bei der Schulbegleitung.

Auch unsere Schulgemeinschaft war vertreten: Mitglieder unseres Elternrats, unserer Schulleitung und unseres Kollegiums waren vor Ort und zeigten gemeinsam Präsenz für verlässliche Rahmenbedingungen und gute Bildung.

Besonders beeindruckt hat uns dabei das große Engagement unseres Elternrats. Unsere Elternvertreterinnen und Elternvertreter beließen es nicht bei ihrer Teilnahme an der Kundgebung: Mit einem eigenen Beitrag brachten sie die Perspektive unserer Schulgemeinschaft auch in die öffentliche Anhörung des Schulausschusses ein.

Dafür möchten wir von Herzen Danke sagen. Es ist alles andere als selbstverständlich, sich neben Familie, Beruf und Alltag mit so viel Zeit, Energie und Engagement für Schule und damit für die Kinder einzusetzen.

Doch an diesem Nachmittag waren es gerade die Kinder selbst, die auf ganz besondere Weise sichtbar machten, worum es eigentlich geht.

Mitten auf dem Rathausmarkt saßen Kinder mit Schulranzen, Stiften und Mathebüchern. Während um sie herum demonstriert und diskutiert wurde, erledigten sie ihre Aufgaben und gestalteten gleichzeitig ihre eigenen Plakate. Die Kinder, über deren Bildung und Schulalltag gesprochen wurde, waren selbst mittendrin.

Besonders berührt hat uns ein von Kindern gestaltetes Plakat. In großen bunten Buchstaben stand darauf:

„Der CHOR muss bleiben! Frau Nordmeier“

Ein kleiner Satz, der vielleicht mehr erzählt als manche Zahl oder Statistik. Denn für Kinder geht es bei schulischen Angeboten nicht um Stellenanteile oder Ressourcen. Es geht um ihren Chor. Um Dinge, auf die sie sich freuen. Um vertraute Menschen, gemeinsame Erlebnisse und Beziehungen, die ihren Schulalltag prägen.

Hinter jeder Stunde, über die in politischen Entscheidungen gesprochen wird, stehen am Ende Menschen. Kinder, die lernen, lachen, ausprobieren und über sich hinauswachsen – und Erwachsene, die sie dabei begleiten.

Vielleicht war genau das an diesem Nachmittag besonders spürbar: Schule ist weit mehr als Unterricht nach Stundenplan. Sie lebt von Beziehungen, von Verlässlichkeit, von Förderung, von Gemeinschaft und von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für sie zu übernehmen.

Wir freuen uns deshalb sehr über einen Elternrat, der sich mit so viel Herz, Zeit und Engagement für unsere Schule und für gute Bedingungen für Kinder einsetzt. Ebenso schön war es, an diesem Nachmittag gemeinsam als Eltern, Kollegium und Schulleitung Präsenz zu zeigen.

Denn gute Schule braucht Menschen, die sich für sie starkmachen.

Sommerfest 2026 – vier Stunden voller Leben

Bei bestem Spätsommerwetter wurde es heute auf dem Gelände der Westerschule bunt, lebendig und richtig voll. Dass wir Jahr für Jahr ein solches Sommerfest feiern können, verdanken wir unserem Elternrat: Er plant und organisiert das Fest, gewinnt Unterstützer, bringt Menschen und Institutionen zusammen und sorgt mit unglaublich viel Engagement dafür, dass dieser besondere Tag überhaupt möglich wird.

Ein echtes Highlight wartete in diesem Jahr hinter der Turnhalle: Die Verkehrswacht Hamburg hatte dort einen beeindruckend großen Fahrradparcours aufgebaut. Fahrräder gehören bei uns längst zum Schulalltag – etwa beim Fahrradcheck des Elternrates. Heute aber durften die Kinder ihre Räder auf dem Schulhof sogar fahren und auf dem Parcours ihr Geschick ausprobieren. Dazu kamen die vielen Aktionsstände der Jahrgänge mit Spiel-, Kreativ- und Bewegungsangeboten, das Glücksrad und vieles mehr. Für musikalische Begleitung sorgte die MusikInsel Finkenwerder e. V. – und ganz spontan auch ein Vater unserer Schülerschaft als DJ. Was an diesem Tag sonst noch alles los war, erzählen wohl am besten die vielen Fotos.

Auch verschiedene Einrichtungen und Partner waren dabei: Die InselPerle Finkenwerder ist als Kinder-, Jugend- und Familienzentrum eine wichtige Anlaufstelle direkt vor Ort. KAMI e. V. stellte unter anderem die StadtteilEltern vor, die Familien mehrsprachig beraten, begleiten und im Alltag unterstützen. Und LOS Harburg informierte über gezielte Förderung bei Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben.

Genau hier zeigt sich auch eine besondere Stärke Finkenwerders: Unsere Insellage bringt vielleicht manchmal längere Wege mit sich – gleichzeitig schafft sie Nähe, kurze Verbindungen und ein starkes lokales Netzwerk. Unser Elternrat versteht es hervorragend, dieses Potenzial für die Westerschule zu nutzen und Menschen, Vereine, Einrichtungen und Unterstützer für das Sommerfest zusammenzubringen.

Auch am Glücksrad gab es dank großzügiger Spenden jede Menge zu gewinnen. Dafür bedanken wir uns herzlich bei Haspa, Sparkasse Stade – Altes Land, Block House, Airbus, Malternativ, der Bücherhalle Finkenwerder, dem Hamburger Abendblatt und Vattenfall. Und natürlich war auch für Essen und Getränke bestens gesorgt.

Unser größtes Dankeschön aber gehört dem Elternrat. Hinter vier Stunden Sommerfest stecken unzählige Stunden Planung, Organisation und persönlicher Einsatz. Dass daraus Jahr für Jahr ein Fest entsteht, bei dem so viele Menschen zusammenkommen und unsere Kinder so viel erleben können, ist alles andere als selbstverständlich.

Danke an unseren Elternrat – und an all die vielen helfenden Hände, Partner und Sponsoren, die dieses Fest mitgetragen haben!

Grundschule in Finkenwerder